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Women outside a tent in Haglöfs clothes

So bekommst du eine gute Nachtruhe im Freien

Im Freien zu schlafen bietet die einzigartige Freude, sich von der Zivilisation abzukoppeln und der Natur nahe zu sein – und vielleicht sogar deinem Abenteuerpfad am nächsten Morgen näherzukommen. Das bedeutet jedoch nicht, dass die Erfahrung frei von Herausforderungen ist, wie etwa dem Umgang mit unvorhersehbaren Wetterbedingungen oder der Suche nach einem geeigneten Platz für die Nacht. Für die Bergsteigerin Monja Kraner lohnt sich die Mühe jedoch allemal. Hier teilt sie einige ihrer besten Tipps für eine erholsame Nacht im Freien.

"Im Freien zu schlafen bedeutet für mich die tiefe Verbindung zur Natur und das Gefühl von Freiheit, das damit einhergeht"

H: Was gefällt dir am meisten am Schlafen im Freien?

M: Am meisten zieht mich das Schlafen im Freien an, weil ich eine tiefe Verbindung zur Natur spüre und das Gefühl von Freiheit genieße, das damit einhergeht. Es ermöglicht mir, abzuschalten und mich vollständig in die Schönheit der Natur zu vertiefen. Außerdem ist es die perfekte Möglichkeit, eine lange Bergtour zu unterbrechen.

 

H: Was ist eine unvergessliche Erfahrung, die du gemacht hast?

M: Ich habe zahlreiche unglaubliche Erfahrungen beim Schlafen im Freien gemacht, aber eine der unvergesslichsten war während eines Abenteuers, bei dem ich den Piz Popena in Südtirol bestiegen habe. Wir schliefen unter einem klaren Sternenhimmel auf fast 3.000 Metern Höhe, hatten eine großartige Zeit zusammen und erreichten den Gipfel bei Sonnenaufgang am nächsten Tag.

 

H: Was findest du am herausforderndsten beim Schlafen draußen?

M: Je nach Abenteuer gibt es definitiv viele Herausforderungen beim Schlafen im Freien. Für mich ist das unvorhersehbare Wetter in den Bergen am schwierigsten, besonders im Sommer, wenn fast jeden Abend Gewitter auftreten. Der Umgang mit Regen oder extremen Temperaturen erfordert sorgfältige Planung und die richtige Ausrüstung, um komfortabel zu bleiben. Einen geeigneten Platz zu finden kann schwierig sein, und das Tragen aller Ausrüstung und notwendigen Dinge ist manchmal anstrengend. Insgesamt machen die Herausforderungen das Erlebnis jedoch noch lohnender.

 

H: Wie findest du den perfekten Platz für die Nacht?

M: Zuerst suche ich nach einer ebenen Fläche, die frei von Steinen und anderen Unannehmlichkeiten ist. Je nach Abenteuer kann der Zugang zu Wasser angenehm sein, daher suche ich, wenn möglich, einen Platz in der Nähe eines Bachs, achte aber auf Überschwemmungsrisiken. Schutz vor den Elementen ist in höheren Lagen wichtig, daher halte ich Ausschau nach natürlichen Merkmalen wie Felsvorsprüngen. Sicherheit ist extrem wichtig, daher vermeide ich Gebiete mit Lawinen- oder Steinschlaggefahr. Außerdem achte ich darauf, das Ökosystem oder die Tierwelt nicht zu stören, und Regel Nummer eins ist immer: keine Spuren hinterlassen.

 

H: Welche weiteren Tipps und Tricks hast du für eine gute Nachtruhe im Freien?

M: Versuche immer, dein Lager früh genug aufzubauen, damit du nicht gestresst oder kalt wirst. Die Temperaturen können nachts stark sinken, besonders in den Bergen, daher sind Schichten und eine Mütze wichtig. Eine gute Isomatte ist entscheidend für eine warme Nacht, und ich nehme immer einen Schlafsack mit, der für niedrigere Temperaturen als erwartet ausgelegt ist. Ich empfehle auch, wenn möglich, Windschutz aufzubauen, zum Beispiel mit Steinen oder Büschen.

H: Worauf achtest du bei einem Schlafsack?

M: Ich konzentriere mich auf wichtige Merkmale: Temperaturbereich, Isolationsart, Gewicht, Größe, Vielseitigkeit, Haltbarkeit, Kapuzendesign und die Qualität des Reißverschlusses.

 

H: Welchen wirst du diesen Sommer auf deine Abenteuer mitnehmen?

M: Der MUSCA -5-Schlafsack ist leicht und komprimierbar, was ihn praktisch für unterwegs macht. Seine Mumienform sorgt für effiziente Wärmespeicherung, während die verstellbare Kapuze und der Wärmekragen helfen, die Wärme zu halten. Ich schätze auch die zusätzliche Isolierung im Fußbereich, da ich leicht friere.

Kürzlich machte ich mich auf ein Abenteuer, um einen Gipfel am Comer See zu besteigen. Den Aufstieg direkt vom Seeufer zu starten bedeutete, viele Höhenmeter zu überwinden. Um diese Herausforderung zu meistern, beschloss ich, die Tour aufzuteilen, ein Lager aufzuschlagen und mich auszuruhen, bevor ich am nächsten Tag den Gipfel erreichte. Ich liebte, wie gut der Schlafsack funktionierte – er hielt mich die ganze Nacht über warm und gemütlich.

"Ich liebte, wie gut der Schlafsack funktionierte – er hielt mich die ganze Nacht über warm und gemütlich."

Fixing the sleeping bag in Haglöfs clothes

Tipps für eine gute Nachtruhe im Freien