Zum Inhalt springen
  • SALE bis zu 40% Rabatt

     

     

  • Mix & Match – Ski Set, 15 % Rabatt

  • Erhalte 10 % Rabatt – werde Mitglied.

Oskar Normelli climbing a snowy mountain
Oskar Normelli sitting on top of a mountain with a ice axe

Oskar Normelli


HAGLÖFS: Was ist deine Heimatstadt?
OSKAR: Eskilstuna, Schweden.

H: Wo befindest du dich derzeit?
O: Åre, Schweden.

H: Was ist deine Hauptsportart?
O: Höhenbergsteigen, Bergsteigen, Skifahren.

H: Hast du andere Hobbys/Sportarten/Leidenschaften?
O: Wildwasser-Kajakfahren und Reisen mit meinem Van.

„Man bezwingt nie einen Berg. Man erobert sich selbst.“

H: Erzähle uns von deinem Hintergrund.
O: Skifahren war schon immer ein zentraler Teil meines Lebens, seit meiner Kindheit. Ich erinnere mich noch an die Aufregung, jedes Jahr auf die Pisten zu gehen, obwohl wir nur ein bis zwei Wochen pro Jahr unterwegs waren. Diese Reisen waren immer das Highlight des Jahres und stärkten meine Liebe zu den Bergen und dem Nervenkitzel des Skifahrens.

Mein Weg begann in einer Autowerkstatt, wo ich als Mechaniker arbeitete. Dort entdeckte ich zum ersten Mal die Welt des Vanlife. Die Idee, ein Leben auf der Straße zu führen, mit der Freiheit, die Welt zu erkunden, faszinierte mich sofort. Also beschlossen meine Freundin und ich, den Sprung zu wagen – wir bauten unseren eigenen Van, und von diesem Moment an schien alles seinen Platz zu finden.

Nach vielen Reisen in unser geliebtes Nachbarland Norwegen, wo wir die rauen Landschaften erkundeten und unzählige Gipfel bestiegen, entschieden wir uns, weiter nach Norden zu ziehen, um neue Abenteuer zu erleben. Die wilde Schönheit Norwegens hatte einen tiefen Einfluss auf uns, und wir wussten, dass wir uns noch mehr in die Wunder der Natur vertiefen wollten.

Schließlich landete ich in Åre, Schweden, wo ich begann, mich zum Guide ausbilden zu lassen. Die Erfahrung war transformierend und eröffnete mir neue Perspektiven sowohl auf die Natur als auch darauf, wie man sich mit anderen verbindet, die dieselbe Leidenschaft für die Natur teilen.

Während meiner Ausbildung hatte ich die unglaubliche Gelegenheit, ein Praktikum bei einem Unternehmen zu machen, das mich nach Nepal schickte. Diese Reise war ein Wendepunkt – nach den atemberaubenden Landschaften und der einzigartigen Kultur des Himalaya wusste ich, dass mein Leben nie mehr dasselbe sein würde. Nepal ist für mich zu einem zweiten Zuhause geworden. Seit dieser ersten Reise bin ich mehrmals zurückgekehrt und verbringe dort durchschnittlich ein bis drei Monate pro Jahr.

Auf meinen Reisen hatte ich das Privileg, mehrere Sechstausender zu besteigen. Jeder Aufstieg war eine demütigende Erfahrung, die meine körperlichen und geistigen Grenzen auslotete und unvergleichliche Ausblicke auf die Welt von oben bot.

Was Nepal wirklich besonders macht, sind die Menschen. Ihre Wärme, Freundlichkeit und Großzügigkeit sind unvergleichlich. Das echte Gemeinschaftsgefühl und der tief verwurzelte Geist der Gastfreundschaft machen jeden Besuch unvergesslich. Es sind die Menschen Nepals, die einen bleibenden Eindruck hinterlassen, und ihre Verbindung zum Leben, zur Natur und zueinander lässt das Land wie ein zweites Zuhause wirken.

H: Was war dein verrücktestes Abenteuer bisher?
O: Das ist eine sehr schwierige Frage, denn jeder Berg hinterlässt etwas Einzigartiges und Besonderes. Jeder Gipfel hat seine eigene Bedeutung und vermittelt ein Gefühl von Erfolg, eine Verbindung zur Natur und unvergessliche Erinnerungen. Die Schönheit, die Herausforderungen und die Lektionen, die man unterwegs lernt, machen jeden Aufstieg zu einer zutiefst persönlichen Erfahrung, die lange nach der Reise nachhallt.

Wenn ich mich entscheiden müsste, wäre es wahrscheinlich die Solo-Expedition, die mein Kletterpartner Måns und ich auf den Cholatse gemacht haben – 6.440 Meter, völlig allein. Die Erfahrung war unvergleichlich – diesen Gipfel nur zu zweit, in völliger Einsamkeit, zu erreichen, war eine tiefgreifende und demütigende Reise. Die körperlichen und geistigen Herausforderungen, kombiniert mit der unglaublichen Schönheit des Berges, machten diesen Moment unvergesslich.

H: Was steht auf deiner Bucket List?
O: Einen 8.000-Meter-Gipfel auf Skiern zu besteigen.

H: Warum Haglöfs-Botschafter werden?
O: Ich mochte die Marke schon immer und besitze seit langem Kleidung von ihr. Aber 2021 nahm ich am Haglöfs Film Festival teil, und das hat mich wirklich inspiriert. Danach beschloss ich, die Tickets an meinem Van-Kühlschrank zu befestigen, sodass sie das Erste waren, was ich jeden Morgen sah. Es wurde eine tägliche Erinnerung an diesen Moment, die meine Motivation und Leidenschaft für die Natur jeden Tag stärkte. Ich dachte: Eines Tages werde ich auch Teil von etwas Ähnlichem sein und andere auf die gleiche Weise inspirieren.

Im Jahr 2024 wurde dieser Traum Wirklichkeit, als wir unseren eigenen Film zeigten, den wir von unserer ersten Expedition im Himalaya gemacht hatten. PS: Ich arbeite auch im Haglöfs-Brandstore in Åre.

H: Dein Lieblingsprodukt von Haglöfs?
O: Vassi Mid Hood. Die beste Midlayer, die man haben kann! Vor allem ist sie unglaublich stylisch und bequem, aber auch sehr technisch. Wenn du zum Beispiel auf einer Skitour bist, ermöglicht sie dir, deine Körpertemperatur sehr effizient zu regulieren. Egal, ob du aufsteigst oder abfährst, diese Schicht sorgt dafür, dass du die perfekte Temperatur hältst – ein unverzichtbares Teil für jedes Outdoor-Abenteuer.

H: Ein Zitat, nach dem du lebst.
O: „Man bezwingt nie einen Berg. Man erobert sich selbst.“ – Reinhold Messner.