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Färben, um Wasser zu sparen

Spinngefärbte Stoffe sind nach Strich und Faden nachhaltig – und zwar gleich von Anfang an. Erfahre, warum diese Technik für die Zukunft der Outdoorkleidung unverzichtbar ist..

Alles, was Du über das Färben von Stoffen zu wissen glaubtest, ist falsch.

Obwohl es synthetische Fasern – die für Outdoorausrüstung unverzichtbar sind – erst seit einigen Jahrzehnten gibt, erhalten sie ihre kräftigen, attraktiven Farben, die man so gern im Kleiderschrank sieht, in einem jahrhundertealten Verfahren.

Dieses Verfahren, bei dem die Stoffe in die Farbe getaucht werden, so dass die Außenseite der Fasern die richtige Farbe erhält, wurde weit vor der Erfindung synthetischer Stoffe entwickelt. Bei Baumwolle, Wolle usw. ist es effektiv. Doch für synthetische Fasern ist es ungeeignet. Synthetische Fasern saugen die Farbe nicht so auf, wie es natürliche Fasern tun. Man erhält eine Faser, die außen kräftig gefärbt ist, aber in der Mitte einen blassen weißbeigen Ton hat: wie eine Zuckerstange. Diese Art des Färbens ist nicht nur ineffizient, sondern hat auch einen verheerenden Wasserverbrauch. Deshalb interessieren wir bei Haglöfs uns dafür, unsere Arbeitsweisen zu verändern. Aus diesem Grund probieren wir bei dafür geeigneten Modellen in unserem Sortiment spinngefärbte Stoffe aus.

Bei spinngefärbten Stoffen wird das Material gleich zu Anfang mit der Farbe versehen – wenn die Fasern hergestellt und gesponnen werden. So hat das Rohmaterial von vornherein die richtige Farbe. Dies bedeutet, dass Du, wenn Du einen spinngefärbten Stoff durchschneidest und Dir die Schnittstelle durch ein Mikroskop ansiehst, die Farbe in der gesamten Faser siehst – bis ganz in die Mitte.

A sustainable outdoor industry. It’s possible.