GET CLOSER

Das Gehirn arbeitet am unter freiem Himmel am besten. Die Lungen funktionieren mit frischer Luft am besten. Wir sind dazu gemacht, draußen zu sein.

Get Closer: Kommen Sie mit Antti Autti der Natur näher, indem Sie ihn auf seiner Reise zum nördlichen Polarkreis und in eine Welt begleiten, die von einem endlosen Durst nach den Bergen, Schnee und der Natur erfüllt ist. Antti Autti und seine Freunde haben sich in einen Tagesablauf eingefunden, der vom Alltagsleben weit entfernt ist, und tief in den Bergen Nordschwedens ihr Lager aufgeschlagen. Antti Autti erinnert uns daran, dass die pure Freude des Snowboardens nicht im tiefsten Pulverschnee oder der größten Klippe liegt, sondern in der Gesellschaft, in der man sich befindet, und den Momenten entlang der Strecke.

Lappland ist meine Heimat. Ich bin nördlich vom Polarkreis geboren und aufgewachsen, und dort fühle ich mich wohl. Seit meiner Jugend bin ich auf der Suche nach Schnee kreuz und quer über den Planeten gereist, und ich habe unglaubliche Orte gesehen, aber in den letzten Jahren habe ich meine Aufmerksamkeit mehr auf Dinge verlagert, die mir näher sind. Finnland, Schweden und Norwegen haben so viel zu bieten, dass es gleich vor meiner Tür genug Berge für ein ganzes Leben zu erkunden gibt. Für Get Closer beschlossen wir, uns auf in das Hinterland von Riksgränsen („Reichsgrenze“) und Björkliden zu begeben, zwei Ortschaften, die mir sehr vertraut sind, aber immer noch mit einer Menge Überraschungen und neuer Snowboarding-Gebiete aufwarten. Zelten und Splitboarding ist das Beste. Direkt am Ort des Geschehens aufwachen, hinaufwandern, den ganzen Tag fahren, zum Essen wieder ins Lager kommen und sich in völliger Stille entspannen, während man das lange Nachleuchten des Frühlingssonnenuntergangs bewundert.

Was bedeutet „Get Closer“ für Sie?

Für mich steht Get Closer dafür, dass Abenteuer immer und überall sein können. Sogar gleich nebenan. Es ist eine mentale Reise, zu verstehen, dass egal, wo auf der Welt ich mich befinde, die Einstellung, mit der ich hinaus in die Natur gehe, dieselbe sein sollte. Wir können nicht jeden Tag die höchsten Berge erobern oder entlang der steilsten Hanglinien Snowboard fahren, aber wir können uns auch in der Nähe unseres Zuhauses in die Natur begeben und Achtung vor dieser Umgebung haben, auch wenn nicht unbedingt ein superspannendes Erlebnis dabei herauskommt. Das Wichtigste ist, es auf sich wirken zu lassen!

Wann haben Sie mit dem Snowboarden angefangen?

Ich habe im Frühjahr 1995 angefangen, Snowboard zu fahren

Wie hat sich das Snowboarden für Sie verändert? Z. B. gegenüber Ihren Jugenderlebnissen.

Der Spaß am Snowboardfahren selbst hat sich für mich eigentlich nicht verändert. Ich kann immer noch einen tollen Tag in meinem örtlichen Gelände verbringen, aber was Ziele angeht, die ich erreichen will – die sind mir heute viel klarer als in meiner Jugend. Damals bin ich sehr leistungsorientiert gefahren, und in vieler Hinsicht tue ich das auch heute noch, aber ich habe auch eine Verbindung zu Inhalten, die ich produzieren will, Ideen, was ich mit meinem Snowboard in der Natur machen will. Die Erlebnisbreite hat sich für mich stark vergrößert, als ich begriff, dass ein guter Snowboard-Tag nicht immer der nächste Schritt zur Verbesserung meiner Fähigkeiten sein muss. Es gibt Tage, an denen man lospowern kann, und andere, an denen es besser ist, sich zurückzuhalten und einfach das Draußensein zu genießen!

Welches sind Ihre liebsten Snowboarding-Erinnerungen?

Oh, da gibt es so viele. Aber die Momente, an die ich mich besonders gern erinnere, haben meist frühmorgens oder gleich vor Sonnenuntergang stattgefunden. Zu diesen Zeiten hat man nur eine ganz kurze Zeitspanne, um bei diesem wunderbaren roten Leuchten zu fahren.

Fahren Sie lieber direkt im Snowboardgebiet oder gehen Sie lieber auf Tour?

Ich liebe Touren. Da bist du ganz allein mit deinen Gedanken. Die einzige Ablenkung bist du selbst... und hin und wieder vielleicht Mutter Natur. :-) Aber ich fahre auch gern im Snowboardgebiet mit meinen Freunden. Das sind unterschiedliche Arten, das Snowboarden und die Natur zu genießen. Ich will in der Saison reichlich von beidem haben.

Ihr Lieblingsplatz zum Snowboarden?

Im Nahbereich Pyhä. Für den besten Schnee Japan. Um mehr über Berge zu lernen, Norwegen und Schwedisch-Lappland. Für rundum großartige Schnee- und Bergerlebnisse muss ich sagen: British Columbia. Das ist einfach die beste Geländeform!

Was steht für diese Saison ins Haus?

Ich habe beschlossen, meine Saison nahe gelegenen und weit entfernten Abenteuern zu widmen. Es spielt keine Rolle. Auch wenn ich ein Land besuche, in dem ich schon gewesen bin, werde ich nicht in den gleichen Gebieten fahren wie zuvor. Es ist leichter gesagt als getan, aber um mehr über mich und meine Lebensweise erfahren zu können, ist es wichtig, sie für jede Saison ein bisschen zu ändern. Also ja, ich bastele an einem neuen Projekt!

Welches sind Ihre Lieblingsprodukte in Haglöfs' Herbst/Winter-Kollektion 2018?

Als Oberbekleidung im Schnee verwende ich die Nengal-Jacke und -Hose. Meistens nehme ich die L.I.M-Barrier-Jacke mit in die Berge. Sie ist total leicht und gut verstaubar. An etwas kälteren Tagen trage ich eine Essens-Mimic-Jacke und eine Bungy-Hose. Um einfach nur im Winter draußen abzuhängen, nehme ich mit Vorliebe die Mojo-Kapuzendaunenjacke und die Rugged-Mountain-Hose mit Skuta-Schuhen. Besonders cool finde ich übrigens die V-Serie von Haglöfs. Das Konzept gefällt mir wirklich!